Das Spielefest,
eine der größten und traditionsreichsten Familienveranstaltungen
Österreichs, bleibt auf Erfolgskurs. Trotz Schweinegrippe und
Wirtschaftskrise kamen zum 25-jährigen Jubiläum knapp über 60.000
Besucher ins Austria Center Vienna.
An den mehr als
tausend Spieltischen standen wie immer die prämierten Spiele im
Mittelpunkt des Interesses. Preisgekrönte Hits wie „Ramses Pyramid“ und
„Dominion“ dürften dabei ebenso mühelos den Sprung auf die
Weihnachts-Wunschliste geschafft haben wie die aktuellen Partyhighlights
„Let’s Party“ und „Trivial Pursuit Team“, die brandaktuellen
Strategiespiele „Albion“ und „Bakong“, die Kinderspiele „Land in Sicht“
und „Polizei-Alarm“ oder die neue „Rubik’s 360“-Zauberkugel.
Erstmals wurde
beim Spielefest auch ein Europameister gekürt: Internationaler Champion
der „Siedler von Catan“-Spieler wurde der Italiener Antonio Valerio vor
zwei Damen aus Tschechien und der Slowakei. Als bester Österreicher
klassierte sich Lorenz Mastalir auf Rang fünf unter 44 Teilnehmern.
Heimische Siege gab es beim „Dominion“-Turnier durch Sebastian Polak-Rottmann
und bei der Meisterschaft des „Österreich“-Brettspieles durch den erst
13-jährigen Alexander Bürger.
Wer das Wiener
Spielefest versäumt hat, bekommt in Kürze noch einige Male Gelegenheit,
die Würfel rollen zu lassen. Beispielsweise am kommenden Wochenende auf
der Schallaburg bei Melk oder in der Liezener Ennstalhalle. Am 5. und 6.
Dezember gastieren die Spiele dann in Graz.
„Für ein
erfolgreiches Weihnachtsgeschäft der Spielebranche sind die Weichen
jedenfalls gestellt“, betonte Mag. Ferdinand de Cassan, Obmann des
Spielefest-Veranstalters IG Spiele. Und auch dem nächsten
Vierteljahrhundert der Erfolgsveranstaltung sollte nichts im Wege
stehen: der erste Schritt dorthin ist für 19. bis 21. November 2010
geplant.